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Glück und Spass

Der feine Unterschied

Viele Menschen sind täglich auf der Suche nach Spass und Zerstreuung. Eigentlich suchen sie – innerlich etwas leer und in einem Vakuum – das Glück. Sie glauben, sie finden es im Spass und in der Unterhaltung. Aber weit gefehlt. Spass ist das, was wir kurzfristig als Freude empfinden. Es hat jedoch nur sehr wenig mit dem Glück als grundsätzliche innere Zufriedenheit zu tun.

Glück

Glück ist das Resultat, wenn man die Dinge so nimmt, wie sie sind. Wer also ein glückliches Leben führt, wer „ja“ zum Leben sagt, der nimmt das Leben, und all das was passiert, so, wie es ist. Im Bewusstsein, dass man fast nichts kontrollieren kann, ausser die eigenen Gedanken, Gefühle und Einstellungen, müssen wir uns keine Sorgen und keinen Groll machen. Stau auf der Autobahn, ein ruppiger Mitmensch, regnerisches Wetter: Das alles hat alles keinen Einfluss auf uns, denn es hat nichts mit uns zu tun. Sondern mit dem, was wir dem Ganzen beimessen! Glück ist also kein Ziel, denn man kann dort nie ankommen. Glück ist ein (Lebens-)Weg und eine Einstellungssache!

Monotonie

Wir leben in einer Welt, wo Multi-Tasking-Fähigkeit gefragt ist. Wir „zerschneiden“ unseren Tag und unendlich viele kleine Einheiten und haben doch das Gefühl, damit nichts zu erreichen. Schnell noch die Mails checken, kurz die News durchschauen, ein Blick auf die sozialen Medien – so ist doch die Busfahrt „effizient“ ausgenützt worden. Mitnichten. Die Menschen gehen dabei langfristig kaputt, denn wir bekommen das Gefühl einer ständigen Anspannung und sind nicht mehr fähig, abzuschalten.Wenn man mit dem Segelschiff aufs weite Meer hinaus fährt, dann kann man sich entspannen und „werden“. Die Monotonie – rundherum nur Wasser und man kann nichts anderes tun – hilft einem sehr, sich um sein Innenleben zu kümmern. Es hilft einem, zu erkennen. Wie wenn man auf einen ruhigen See schaut und je nach Blickwinkel entweder den Himmel, oder aber den Seeboden sieht. Wenn man Qi-Gong macht, und sich stundenlang nur ein paar (scheinbar) einfachen und simplen Übungen widmet, dann entsteht ein „Flow“ und wir können die Batterien durch die Ruhe und Monotonie betanken. Oder man lauscht den byzantinischen Gesängen in der orthodoxen Kirche. Auch hier kommt man – zur Untätigkeit „gezwungen“ – in ein Hochgefühl, wenn man sich hinein gibt und sich tragen lässt.

Über den Rummel in der Adventszeit

Die Adventszeit ist für viele geprägt von Stress und Hektik. Das muss nicht sein. In der Natur hat der Winter die Funktion, die Energie in die Wurzeln zurückkehren zu lassen, das Überflüssige absterben zu lassen um dann im Frühling von innen nach aussen sich wieder erneuern und wachsen zu können. Wir brauchen also viel Schlaf und Ruhe, um die Kräfte wieder sammeln zu können und unser Inneres zu stärken. Der Rummel jedoch, der sich sehr um Äusserlichkeiten dreht, treibt uns in die falsche Richtung. Wenn wir lernen abzuschalten, und uns um uns selber zu kümmern, dann ist ein grosser Schritt getan.

Glück: Der Weg ist das Ziel!

Um den Glückszustand zu erreichen, können wir in einem ersten Schritt die Augen schliessen, atmen, und froh sein, dass wir heute überhaupt am Leben sind. Danach fragen wir uns, wofür wir dankbar sind. In einem dritten Schritt sagen wir innerlich „ja“ zum Leben und nehmen den Tag so, wie er kommt. Wir versuchen, uns auf weniges zu konzentrieren, gönnen uns eine Extra-Portion Schlaf, unserem Geist Entspannung durch Single-Tasking, und sind einfach glücklich. Beim Glück gilt: Der Weg ist das Ziel!

Das Geheimnis meines Erfolgs

Definition des Erfolgs

In der Kindheit haben wir vielleicht etwas erfahren, das von grösstem Glück ist: Die bedingungslose Liebe. Wir wurden geliebt, weil wir sind. Später hat das geändert. Unsere Lehrer liebten uns nur noch, wenn wir „lieferten“. Schlechte Noten versagten uns die Liebe der Lehrer – und in der heutigen Zeit der Leistungsgesellschaft auch zunehmend die Liebe der Eltern. „Leiste was – so kannste was – so wirste was.“ Erfolg ist also geprägt von Zielen, die von Zeit, Ort und Umfang definiert sind, und abgearbeitet werden müssen. Erfolgreich sind wir, wenn wir diese Meilensteine erreichen. Und da das wichtigste Gefühl des Menschen das Zusammengehörigkeitsgefühl ist, ist Liebesentzug auch die grösste Strafe. Wurde man früher von der Sippe ausgestossen, war man zum Tod verurteilt.

Definition des Glücks und die Suche nach diesem

Wenn ich die Menschen nach der Suche zu ihrem Glück beobachte, dann ähnelt es oft der Suche nach dem berühmten Osternest, das versteckt wurde. Man sucht hier, da, und dort. Aber man findet immer etwas anderes als „Glück“. Und man ist nie sicher, ob es nicht hinter der Ecke lauert – also sucht man weiter. Und so sehe ich bei vielen Menschen den NETFLIX-Effekt: Man weiss nicht, was man schauen will, und dann schaut man sich dreissig Vorschauen von verschiedenen Filmen an. Am Schluss hat man eine Stunde gesucht und stellt frustriert ab, da man die Lust verloren hat. Man läuft mental durch einem langen Gang mit verschiedenen Türen, geht aber durch keine hindurch, weil man eine andere verpassen könnte. Garantiert eine Anleitung zum unglücklich werden! Ich denke: Sucher suchen, Finder finden! Die Asiaten sagen: „there is no way to happiness because happiness is the way“! Die Griechischen Stoiker sagen: Die Welt da draussen hat nichts mit Dir zu tun, weil Du sie nicht kontrollieren kannst. Warum sich also Sorgen machen? Ist etwa Glück nicht etwas was man durch Arbeit erreichen kann – sondern vielleicht schon in uns drin? Nicht alles was messbar ist, zählt. Nicht alles was zählt, ist messbar. Das Glück ist in uns drin, wir müssen es nur akzeptieren. Wie gut ist das Glücks-Gefühl eines Vaters, zwei Kinderärmchen um den eigenen Hals zu spüren, wenn man es mit dem 6*-Hotel in Dubai vergleicht? Und warum zur Hölle eifern alle diesem Hotel nach, wenn doch andere Sachen im Leben zählen. Wollen wir nach der Pension mit klapprigem Gebiss irgendwo bei einem Apéro stehen und uns selber sagen: „jetzt haben wir’s geschafft“?

Erfolg 2.0

Wenn unser Leben in Kapitel eingeteilt wird, die wir benennen können, wie lautet denn der Titel des Buchs unseres Lebens? Was ist der Leit-Stern in unserem Leben? Was macht uns glücklich? Ich kenne mehrere Geschichten, wo die Menschen einen Gipfel erreicht haben und es ist wie wenn man am Nordpol angekommen ist – wohin man überall geht, es geht nach Süden. Als Michael Schumacher seinen 41. Titel gewonnen hatte, und er an der Pressekonferenz in Monza vom Reporter gefragt wurde, was er sich weiter erhoffe, ist er in Heulkrämpfen ausgebrochen. Er wusste: Er hatte alles erreicht, jetzt konnte es nur abwärts gehen. Wissen erfolgreiche Menschen (noch), wie eine Blume riecht? Kennen sie das Gefühl des Wassers, das sich um den Kiel bewegt? Kennen Sie den Weg des Vertrauens den Wert einer Freundschaft? Macht sucht, wer sich machtlos fühlt. Wem man die Schuld gibt, gibt man die Macht.

Lernen und Lehren

Michelangelo hatte einen sehr guten Weg, wie er mit seiner Kunst umging. Er glaubte, dass die schöne Figur, die er herstellen wollte, bereits im Marmorblock vorhanden war, den er vor sich hatte. Es geht also nur darum, die überflüssigen Teile wegzuschlagen – Schritt für Schritt, Schlag für Schlag. Würden wir auch unsere Kinder und unsere Mitmenschen so behandeln: Beide haben unsere Liebe verdient. Man macht etwas nur aus Liebe oder aus Angst. Ich bevorzuge Liebe. Und wenn wir lehren, dann sollten wir versuchen, die überflüssigen Teile zu entfernen und dabei schönes entstehen zu lassen. Noch präziser: Wir sollten die Kinder und Menschen liebevoll ermutigen, das selber zu tun, denn wir haben kein Recht dazu, die Integrität unsere Mitmenschen zu gefährden. Die Liebe ist Bedingungslos. Erziehung, so denkt man, erhält in der Kombination folgende Worte: Du musst, du sollst, es ist verboten, Ernst des Lebens. Ich bevorzuge Sätze wie: „Komm, wir versuchen das“, oder „wie wäre es wenn“, oder „wie würdest Du es lösen“? Ich versuche, die Menschen den Meissel und den Hammer selber ansetzen zu lassen und akzeptiere, dass sie selber entscheiden, was sie aus sich machen wollen!

Glücksdefinition

Glückliche Menschen nehmen das Leben so an, wie es ist. Punkt. Nicht mehr! Unglückliche Menschen beklagen immer das Delta zwischen dem was ist mit dem was sein müsste. Garantierte Anleitung zum unglücklich werden! Wenn wir also lernen, das Leben und alle Situationen so anzunehmen, wie sie sind, dann werden wir tiefen-entspannt und nichts mehr kann uns aus der Ruhe bringen. Wenn wir jeden Tag wieder versuchen, mit dem Hammer und Meissel an uns zu arbeiten, um jeden Tag eine bessere Version von sich selber zu werden, dann steht dem Glück nichts mehr im Wege. Wir lernen, im Moment zu leben, und was wir tun, mit Achtsamkeit zu tun. Wir sagen ja zum Leben, das immer anders verläuft, als wir uns vorstellen. Doch wenn sich eine Türe schliesst, öffnen sich zwei neue. Und dahinter verbirgt sich vielleicht noch schöneres!

Unsere Kinder als Zen-Meister

Kinder können im Moment leben und unendlich glücklich – oder unglücklich – sein. Sie sind eine Art Zen-Meister, denn sie können ohne Sorgen um das Morgen im Moment leben. Ich hatte letzten Sommer eine grosse Erkenntnis, als ich mit meinem Sohn einen Nachmittag lang eine Sandburg an einem Strand in Kreta baute. Wir fingen also an, bauten sie immer grösser und stabiler, sie trotzte den Fluten und Wellen. Am Abend gingen wir zurück ins Hotel und was machte der Junge? Er zerstörte die Burg! Ich traute meinen Augen nicht – das darf nicht wahr sein. Doch was sollte er tun? Die Burg verwalten? Warum hatten wir die Burg gebaut? Darum! Die beste Antwort auf der Welt. Wir hatten sie gebaut, weil wir Lust dazu hatten. Und um die Beziehung zu stärken. Es ging ums gemeinsame Bauen – nicht ums Produkt. Kinder als Zen-Meister: Der Weg ist das Ziel!

Das Geheimnis meines Erfolgs

Ich möchte in meinem Leben nichts erreichen, was allgemein mit Erfolg – dem am positivsten konnotierten Wort der Deutschen Sprache – im herkömmlichen Sinn zu tun hat. Ich möchte mit Lockerheit durchs Leben gehen, viele Sachen versuchen und Dinge tun, die mir und vor allem meinen Mitmenschen Freude machen. Ich betrachte das Leben als Buffet, wo ich mir genau das holen kann, was mir Freude macht. Ich lebe im Moment und mache das Beste aus dem, was das Leben für mich bereit hält. Ärgere mich nicht oder nur kurz. Akzeptiere alles – wer ja zum Leben sagt, sagt ja zu allem, was passiert. Man muss keine Freude an Staus oder unfreundlichen Menschen haben. Man muss nur lernen, das als Teil des Lebens zu akzeptieren und vielleicht bessere Wege zu suchen. Es geht nicht um YOLO – es geht um den optimalen Einsatz der Kräfte und dem (miteinander) gedeihen – den beiden Grundprinzipien des Judo. Und da haben Wut, Neid, Missgunst und alle anderen Kollegen sich nur als Energie-Räuber erwiesen. Wenn man Meister in einer Disziplin ist, dann sucht man sich eine neue Disziplin. Fehler sind ein Teil des Lernprozesses.

Und so gehe ich erfolgreich und mit erhobenem Haupt und wehender Fahne, gleichzeitig voller Neugier, Dankbarkeit und Freude durchs Leben – immer wissend um meine Sterblichkeit und mit dem Bewsusstsein, dass ich zwar die Welt nicht verbessern kann – aber die paar Quadratmeter um sich herum schon!

Als Segler habe ich das Gefühl, ich sei angekommen, wenn ich beim Schiff bin. Denn die Reise mit allen Abenteuern ergeben die Freude und das Glück. Ginge es nur um Zielerreichung, dann würde ich das Schiff im Hafen lassen. Dann nämlich wäre das Ziel schon risikolos und effizient erreicht. Versuchen wir es mit Liebe, Ruhe und Gelassenheit. Dann werden wir unbesiegbar.

Die drei Säulen der Energie

Wir Menschen werden mit von Geburt her mit einer Menge Energie versorgt, die wir zeitlebens kultivieren und pflegen sollten. So wir unser Haus, indem wir leben in Schuss halten müssen, so müsste man es auch mit dem Körper tun. Doch oft sehe ich, wie viele Leute mit ihrem Körper so umgehen, als hätten sie einen zweiten. Das ist bemerkenswert, denn haben sie einen zweiten? Nein. Können sie sich einen neuen kaufen? Nein. Umso bemerkenswerter, dass sie trotzdem auf Raubbau und Zerstörung gehen.

Die erste Säule: Schlafen

Schlafen ist in der heutigen Zeit zu einem notwendigen Übel verkommen. Erfolgreiche Manager schlafen 4 Stunden am Tag, sagt man. Dann gehen sie ins Fitness, arbeiten den Tag lang, machen wieder Sport und gehen abends spät schlafen. Wer also mehr Schlaf braucht, dem wird unterstellt, Zeit zu verschwenden oder faul zu sein. Meine Erfahrung zeigt, dass ich die schlechtesten Entscheidungen dann getroffen habe, wenn ich müde war. Der Körper, der viel leisten muss braucht seinen Schlaf, um sich zu regenerieren. Lieber etwas länger schlafen, und dann gelassener, glücklicher und gesünder zu sein, oder? Oder lieber wenig schlafen und dann effizienter ins Grab fahren? Das wäre schade.

Die zweite Säule: Ernährung

Wir essen zu viel, zu schnell, zu fett und zu süss. Das weiss jedes Kind. Doch wie geht „gut essen“ wirklich? Es geht um die richtige Einstellung. Viele essen, um ihren Hunger zu „killen“. Der Hunger muss weg! Und das geht am effizientesten mit Fast Food. Doch ist das Essen nicht eher ein Moment, wo ich meinem Körper etwas Gutes tun kann? Die Chinesen meinen, dass ein guter Koch den Arzt ersetzen kann. Stimmt. Würden wir auf unseren Körper hören, was er wirklich braucht und dann langsam, behutsam, aufmerksam, achtsam und genussvoll essen, dann hätten wir viel erreicht. Essen soll eine Quelle der Energie sein – auch für den Geist! Herunterschlingen oder geniessen? The choice is yours! Meine Erfahrung zeigt: Essen hängt fest mit Schlaf zusammen. Mein müder Körper generiert Hunger, um gegen die Müdigkeit anzuessen. Im Umkehrschluss heisst das, mehr Schlaf = weniger essen. Erstens habe ich weniger Zeit zum Essen (da ich schlafe) und zweitens habe ich deutlich weniger verlangen. Auch die Psyche spielt eine bedeutende Rolle: wir versuchen Traurigkeit, Wut, Neid und alle niederen Gefühle mit Essen erträglicher zu machen. Dass das nicht aufgehen kann, leuchtet ein.

Die dritte Säule: Bewegung

Als wichtigen Teil sehe ich auch das Thema Bewegung. Es geht nicht darum, Olympiarekorde zu machen. Sondern darum, sich genug zu Bewegen um dem Körper etwas Ansporn zu geben, den Geist zu lüften, die Pumpe zu brauchen und ganz in Kontakt mit seinem Körper zu kommen. Als Judoka schätze ich genau diese Aspekte, respektvoll mit Menschen zu arbeiten und sich aus Freude zu bewegen. Die Bewegung hängt wieder mit der Ernährung und dem Schlaf zusammen.

Die Aufwärts- und Abwärtsspirale

Würde man die Abwärtsspirale anschauen, so könnte sie so aussehen. Ich habe zu wenig geschlafen und bin müde. Darum muss ich ordentlich frühstücken und mit Stress immer wieder etwas essen. Dann springe ich ins Fitnessstudio um ein paar Kilo meines hässlichen Körpers zu verlieren. Ich trainiere bis zum Umfallen, schoppe mit noch etwas Fast Food hinein, gehe spät schlafen und treffe am Morgen im Spiegel jemanden an, den ich ablehne. Furchtbar! Besser könnte sein: ich stehe am Morgen frisch auf, tue mir mit Frühstück etwas Gutes, gehe im Flow auf, tue mir am Mittag mit warmem Essen etwas Gutes, arbeite, gehe dann heim, esse wieder etwas Gutes und gehe dann ins (Judo-)Training. Danach bin ich auch müde genug und schlafe ein. Am Morgen treffe ich die Person im Spiegel an, die ich bin und mit der ich weiterarbeiten werde.

Warum es so schwer ist – pan metron ariston

Wie die drei Säulen funktionieren und wie sie zusammenhängen scheint klar und logisch zu sein. Warum aber macht es uns so grosse Mühe? Ich führe gerne zwei Gründe ein: das eine ist, dass wir uns nur einer Säule widmen und die beiden anderen zu Lasten der einen vernachlässigen. Das kann nicht funktionieren. Einfach im Fitnesstraining Fett verbrennen, und dann den Körper durch Schlafentzug und ungesundes Essen zu Strafen kann nicht gut kommen. Wir lesen einen Artikel über ein neues Training – wow – und vergessen alles andere. Das Scheitern ist programmiert. Der zweite Grund ist der Überfluss an allem. Wir haben so viele Möglichkeiten und Optionen, dass wir zu viel nehmen und dann z.B. beim Schlaf geizen; das Internet schläft nie. Das ist unklug. Man muss sorgfältiger wählen und lieber verzichten, damit es gut kommt. Doch wie kann man an den Säulen arbeiten? Am besten eins nach dem anderen, dafür mit kleinen Schritten in die richtige Richtung. Zum Beispiel für genug Schlaf sorgen, indem man Aktivitäten einschränkt und sich früh schlafen legt. Dann etwas langsamer essen und eine Station früher aussteigen und heimlaufen. Man braucht nicht Ziele sondern einen Leitstern und einen guten Kompass. Und nicht vergessen: es muss Spass machen! Und so können sie das aus uns machen, was wir wollen.

Wenn wir krank sind

Wenn unser Körper mal nicht mag, dann sollten wir besonders behutsam mit ihm umgehen und ihm genau das geben, was er braucht. Nicht murksen – sondern viel Zeit geben und spüren, was er braucht.

Just do it!

Das wichtigste ist, dass man sich selber reflektiert und irgendwo anfängt. Mens sana in corpore sano – und umgekehrt. Packen wir‘s an!

Sich effizient ärgern

„An Wut festhalten ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der andere stirbt“ meinte einst Buddha. Und er bringt alle Gedanken auf den einen wichtigen Punkt: Der Ärger hat nichts mit dem anderen zu tun, denn den Ärger empfinde ich selber und er schädigt vor allem mich. Darum tun wir gut dran, wenn wir diesen Gedankengang begreifen und aufhören, uns selber zu vergiften.

Die Welt und ich – ich und die Welt

Es gibt verschiedene Möglichkeiten von Weltbildern – hier eine Sicht inspiriert von Vera Birkenbiehl: Die eine, ganz rationale Sicht ist die Sicht des Betrachters wie in einem Museum: Vor mir die Welt, abgetrennt durch eine Glasscheibe. Ich bin Betrachter eben dieser, habe aber grundsätzlich nichts mit ihr zu tun. Dann gibt es die Möglichkeit sich vorzustellen, dass wir auf der Welt sind und mit allen und allem irgendwie verbunden sind. Wir sind eingebunden in ein System mit verschiedenen Interdependenzen. Wir können nicht entfliehen, denn das Mensch-sein ist geprägt von der Verbindung und Einbettung. Noch weiter geht die Vorstellung, dass die Welt unser Spiegel ist und dass ich genau das sehe, was ich will bzw. verdient habe zu sehen. Und wenn wir uns auf diesen Gedanken einlassen, dann müssen wir unsere Wahrnehmung verändern.

Wie man in den Wald ruft…

…so kommt es auch zurück. Viele Menschen die sich wiederholt und heftig ärgern argumentieren mit diesem Spruch. Sie wären wirklich entspannt, wenn nur nicht alle Anderen sie ärgern würden und sie sich folglich wehren müssten. Man muss also in gewisser Weise zurückschlagen, um nicht als Opfer elend zerquetscht zu werden. Doch diese Erklärung greift zu kurz, denn das Weltbild ist hier so, dass man der Frosch am Teich ist, immer quaken muss um sich Luft zu verschaffen und man letztlich nichts ändern kann. Man muss sich eben wehren! Leute mit dem Selbstbild eines Adlers lassen sich nicht ärgern – sie ändern die Flughöhe oder wechseln das Tal. Punkt. Wenn man also den Wald-Spruch zitiert sollte man sich fragen, ob die Welt denn nicht einfach zurückruft, wie man selber hineinruft!

Ordnung vs. Chaos

Viele Menschen suchen die Stabilität und die Ordnung. Ein Zustand, bei dem alles nach festen, klar definierten, voraussehbaren Regeln funktioniert und wo es keine Überraschungen gibt. Den perfekten Zustand dessen nennt man Tod – hier kann einem wirklich nichts mehr geschehen, weil man die körperliche Endhaltestelle erreicht hat. Chaos dagegen ist Leben. Die griechischen Naturphilosophen betrachteten den Wald mit seinen Wirren und seiner Unordnung als die Perfektion! Man stelle sich vor: Die Bäume wachsen wild, Blätter fallen auf den Boden, die Tiere streifen umher – für Ordnungsfanatiker eine Horror-Vorstellung – und dennoch die Basis für unser Leben. Als Randbemerkung muss man verstehen, dass im Griechischen die Wörter Chaos, Krise („Bewertung“) und Katastrophe („gänzliche Wendung“) nicht oder nur teilweise negativ bewertet sind. Wenn wir also Chaos als Leben und Ordnung als Tod definieren, dann sollten wir uns damit abfinden, dass Überraschungen – ob positive oder negative – genau dazugehören und wir lernen sollten, uns nicht oder nur wenig darüber zu ärgern.

Die Welt als mein Spiegel

Wenn ich mich also wieder mal aufrege, dann könnte ich mich auch fragen, warum das so ist! In der Regel reagiere Aggressionen übermässig, wenn ich selber aggressiv bin. Ich rege mich über autoritäre Personen auf, wenn ich selber autoritär bin. Ich rege mich über Drängler auf, wenn ich selber drängle. In der Regel rege ich mich über Sachen auf, die ich selber entweder nicht kann oder über Menschen, die selber so sind wie meine schlechten Seiten. Und die kann man exogen besser bekämpfen als an sich selber zu arbeiten – so meint man zumindest.

Techniken

Die Überschrift des Artikels ist ja „sich effizienter ärgern“ und nicht „sich nicht mehr ärgern“. Es kann nicht das Ziel sein, aus einem Choleriker nach diesem Blog-Text den neuen Dalai Lama zu machen. Es geht darum, den Ärger in einem ersten Schritt zu halbieren und danach so weit wie möglich zu reduzieren. Das Endziel des Geisteszustands – die bedingungslose Liebe bei immerwährender Harmonie – erreichen eh nur die wenigsten von uns. Und so möchte ich Euch ein paar Techniken zeigen, wie sich ein Ärger möglichst schnell überwinden lassen könnte. Die erste nenne ich „breathe“: Wenn Sie merken, dass Wut in Ihnen aufstiegt, dann beobachten sie diese ohne Bewertung und fangen sie an zu Atmen. Tief und langsam. So gewinnen Sie Zeit und fangen nicht an „Gift“ zu trinken. Wenn dann die Situation entschärft ist und es keinen Grund mehr zum Ausrasten gibt – dann lassen Sie es doch gleich bleiben! Eine weiter mögliche Überlegung könnte sein: Wie würde die Welt aussehen, wenn ich meine (wütige) Reaktion zum Gesetz machen würde? Wenn also jeder auf der Welt jeden Reinschneider ausbremsen würde – wie würde die Welt aussehen? So kann man Überreaktionen vermeiden. Weiter können auch die beiden Relativitätstheorien helfen. Die grosse Relativitätstheorie besagt: Wenn ich morgen sterben würde, wie würde ich auf diese Situation reagieren? Wohl nicht ausrasten, oder? Wem die grosse Relativitätstheorie zu weit geht, kann auch die kleine nehmen: Wenn ich wüsste, dass das Gegenüber nur noch zwei Wochen zu leben hätte. Wie würde ich ihn dann behandeln? Das hilft bestimmt!

Über bedingungslose Liebe und die Bindungsenergie

Prof. Dr. Harald Lesch, Philosphe und Physiker, hat in einem Videobeitrag „Materie besteht nicht aus Materie“ aufgezeigt, dass wenn man einen Kuchen zerteilt, dass die einzelnen Teilstücke leichter sind als die Gesamtheit. Wenn man also Teile zusammenfügt, entsteht etwas grösseres als die Summe der Einzelteile. Geht man dann in die Ebene der Moleküle stellen wir fest, dass Atome zwar teilbar sind. Die Protonen aber selber – und hier sind wir in der Quantenphysik, die anderen Naturgesetzen folgen – bestehen aus zwei Up-Quarks und einem Down-Quark. Wenn man diese drei Quarks wiegen würde, dann machen die nur 0.2% des Gewichts des Neutrons aus. Im Umkehrschluss besteht ein Neutron aus 99.8% aus Bindungsenergie und somit auch wir Menschen, als grosse Ansammlungen von Molekülen. Wir bestehen also vor allem aus Bindungsenergie, was uns eine hervorragende Brücke zum Thema bedingungslose Liebe baut. Physikalisch gesehen würden wir ohne Bindung zerfallen – psychologisch eben auch!

Fazit

Wenn wir uns also das nächste Mal ärgern wollen, dann denken wir doch daran, dass genau die Peripetie – der Wendepunkt – unser Leben ausmacht. Wir sollten uns nur ärgern, wenn wir damit etwas erreichen. Wenn also der Fahrer vom weggeschnappten Parkplatz wieder wegfahren würde. Wenn wir im Stau stehen sollten wir froh sein, dass wir nicht der arme Kerl in der Leitplanke sind, der von der Feuerwehr gerade befreit wird. Wir sollten atmen, glücklich sein dass wir leben, annehmen, akzeptieren, und „ja“ sagen zum Leben. Dann fällt uns alles viel leichter und wir können die Energie dort einsetzen, wo wir Gutes tun können!

Du hast das Glück in Deiner Hand – Handbuch der Bewertung

Handbuch der Bewertung

Dies ist der Titel eines Buches, welches in meiner Gilde als Standardwerk gehandhabt wird. Es soll einen helfen zu entscheiden, ob man ein Projekt durchführen soll, ob sich eine Investition lohnt und wie man die Preise sinnvoll berechnen soll. Für Ökonomen ein perfektes und sinnvolles Werk, um damit gute Entscheidungen zu treffen. Doch wie bewertet man immaterielle Güter? Ich meine damit nicht Patente und Goodwill – sondern die Sachen, die rund um uns herum passieren. Hier gibt es auch ein Handbuch, das ich empfehlen kann, nämlich das Buch vom geglücktes Leben von Epiktet. Als einer der wichtigsten Vordenker der Stoa, einer antiken Griechischen Denkschule und Philosophie, hat er sich genau mit dem Thema Bewertungen auseinandergesetzt und ist zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

Wie wir bewerten

Wir haben den Hang dazu, Sachen in unserem Leben extrem kurzfristig und kleinräumig zu bewerten und uns dann genau auf das einzustellen und zu reagieren. Was in der Menschheitsgeschichte früher das Überleben sicherte, wird mehr und mehr zum Treiber, der die Menschen ins Unglück führt. Lassen Sie mich ein Beispiel machen. Wenn wir früher in der Savanne plötzlich von einem Löwen überfallen wurden, musste man die ganze Aufmerksamkeit und den Körper auf den Kampf fokussieren um zu überleben. Die gelassenen Menschen sind damals aus dem Genpool verschwunden. Überlebt haben die, die gekämpft haben – und von diesen stammen wir ab.

Über die Stoa

In der Stoa geht man davon aus, dass man in seinem Leben nur Dinge beeinflussen kann, die den eigenen Charakter betreffen. Das sind beispielsweise die eigenen Gefühle und Emotionen, die Bewertung der Dinge, und das eigene Denken. Was wir nicht kontrollieren können, darüber regen wir uns nicht auf, weil wir es nicht ändern können. Nicht einmal eine Krankheit kann uns aus der Ruhe bringen, denn wir können den Körper auf dieser Ebene nicht beeinflussen. Es folgt alles Naturgesetzen, die zu hoch sind, als dass wir Menschen es verstehen könnten.

Wir haben das Glück in unserer Hand

Wenn wir also aufhören, alles permanent um uns herum zu bewerten, dann werden wir glücklicher, denn wir haben das Glück in der Hand! Wenn wir jedem Hund in unserem Leben Steine nachwerfen nur weil er bellt, dann werden wir nie weiterkommen und verbleiben auf einer niedrigen Bewusstseinsebene. Wir brauchen einen inneren Kompass, der uns auf dem richtigen Weg hält. Wir sollten lernen, das Leben als Ganzes zu bewerten und uns um unsere Mitmenschen zu kümmern – donner c‘est reçevoir. Geld hat Flügel, so wie die Gesundheit. Was bleibt ist ein anständiger, vorbildlicher Charakter, an dem wir jeden Tag weiter arbeiten, so wie Michelangelo seine Figuren aus einem Marmorblock geschlagen hat. Genau hier können wir wichtiges lernen: die Figur im Marmorblock war immer vorhanden, man müsste sie nur zum Vorschein bringen! Es geht darum, neue Fähigkeiten dazuzulernen und überflüssiges wegzulassen. So entsteht ein schöner Charakter: Stabil, seelenruhig, warm und menschlich. Wenn wir glücklich sind, so strahlen wir das auf unsere Mitmenschen aus und nehmen sie ein mit. Und machen uns so selber glücklich – und die Welt zu einem schöneren Ort!

Die Energie folgt Deiner Aufmerksamkeit!

Unser Gehirn aufmerksam steuern

In unserem Schädel, gut geschützt vor der Aussenwelt, liegt unser Gehirn. Es ist eingesperrt und hat nur Verbindungen zu unseren Sinnen und Muskeln und ist ein Super-Computer, der jeden Tag neue Verbindungen (Synapsen) bildet, und die alten wieder auflöst. Die meisten Menschen denken nicht darüber nach, was und und wie sie denken. Nachdenken über das Denken wirkt ja im ersten Moment auch komisch. Und doch liegt hier der Schlüssel zu unserem „Bios“ und „Betriebssystem“. Es geht darum, das Gehirn nicht in einer Art Autopilot laufen zu lassen, sondern es aufmerksam zu steuern, zu beeinflussen und schlussendlich zu formen.

Die logische Kette

Was allgemein vielleicht bekannt ist:
1. Gedanken werden zu Worten
2. Worte werden zu Taten
3. Taten werden zur Gewohnheit
4. Gewohnheit wird zum Charakter

Doch wie kommen die Gedanken zustande? Ist unser Gehirn ein Biotop, wo einfach allerlei Gedanken einfach aufleuchten – unbeeinflussbar, zufällig und unspezifisch?

Unser Betriebssystem

Unser Gehirn wurde geschult und gebildet durch unsere Erfahrungen und Lernvorgänge. Wir haben als Kinder gelernt zu gehen. Wenn wir gehen wollen, dann ist das heute automatisiert. Wieder „denken“ müssen wir, wenn wir eine komplexe Judotechnik erlernen. Genauso ist es mit unserer Gedankenwelt. Wir sehen die Welt abhängig von unseren Erfahrungen und unserem Hormonstadium. Die Philosophie ist – wie eine komplexe Judotechnik – dafür da, dass wir unser Gehirn aus dem Autopilot-Modus nehmen und wir uns fragen: Warum denken wir so wie wir denken und wie können wir das positiv beeinflussen? Denken ist das Betriebssystem unseres Körpers und wenn wir Veränderungen vornehmen wollen, dann ist es logisch und zielführend genau hier anzusetzen!

Unser Betriebssystem steuern

Wenn wir also uns bewusst werden, dass die Erfahrungen ein grosser Teil unseres Lernprozesses und unseres „Ichs“ ausmachen, dann müssen wir dafür besorgt sein, dass wir gute Erfahrungen machen. Erfahrungen sind nicht unbedingt gut oder schlecht, sondern immer eine Frage, wie man sie bewertet. Sieht man ein Hinfallen als einen normalen Teil des Lebens, einen Teil eines Lernprozesses oder als Bestätigung für seine eigene Unfähigkeit? Es liegt in unserer – und nur in unserer – Hand, damit umzugehen und es richtig und gesund zu bewerten. Und ob wir dann weiterkommen, oder in einem Meer von Selbstmitleid versinken.

Aufmerksamkeit steuern

Wenn wir uns also bewusst werden, dass unsere Energie der Aufmerksamkeit folgt, dann gilt es, die Aufmerksamkeit zu steuern. Lesen wir ein Boulevardblatt und sehen uns einen dummen Film an, dann wird auch unser Gehirn diese Art von Werthaltung übernehmen und es zu einem Teil unseres Wertesystems machen. Wenn wir uns aber unseren Mitmenschen zuwenden, etwas schönes Schaffen oder über philosophische Themen nachdenken, dann folgt die Energie dieser Aufmerksamkeit und schlussendlich wird auch unser Charakter davon profitieren. Es ist eine Art Karussell, denn alles hängt mit allem zusammen. Es ist nur für die meisten Menschen ein Rätsel, wo man aufsteigen kann, ohne heruntergeschleudert zu werden.

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Und so empfehle ich Euch jeden Tag euch darauf zu konzentrieren, mit was Ihr Euch beschäftigten möchtet, damit Eure Energie richtig geleitet und zielgerichtet eingesetzt werden kann. Vielleicht ist es noch wichtiger, sich zu fragen mit was Ihr Euch NICHT beschäftigen möchtet. Denn egal, wie Ihr Euch entscheidet: Die Energie folgt Eurer Aufmerksamkeit. Entscheidet weise und Ihr werdet langfristig profitieren – und dabei glücklich werden!

Die Philosophie – Fitness für das Gehirn und den Geist!

Ich sehe viele Menschen, die Ihren Körper im Fitnessstudio stählen, ihre „Pumpe“ antreiben und versuchen, mehr Muskelfasern zu züchten und Fett zu verlieren. Und das ist auch gut so, denn der Mensch hat heute viel zu wenig Bewegung; der Fitnessraum kann helfen, den Kreislauf wieder in Gang zu bringen. Beim Körper ist es eine zum grossen Teil visuelle Sache: Ich sehe meinen Körper und gehe ihn dann ins Fitnesstudio optimieren. Doch wie ist es mit meinem Geist?

Unser Gehirn

Wir werden mit einem plastischen Gehirn geboren und bilden bis zum letzen Tag unseres Lebens neue Synapsen. Während der Körper ab ca. 20 Jahren verfällt, bleibt unser Gehirn sehr jung, wissbegierig, formbar und erneuerbar. Doch leider steckt unser Gehirn in unserem Schädel und wir sehen nicht auf einen Blick wie bei unserem Körper, ob er einem Ideal nahe kommt oder doch noch viel Potential in ihm steckt.

Die Philosophie – DAS Fitnesstudio!

Der Verdacht liegt nahe, dass in einer sich immer schneller drehenden Welt, wo alles immer mehr zerstückelt wird, unser Gehirn nicht in einem optimalen Zustand ist. Wenn wir davon ausgehen, dass wir geboren wurden – dann leben – und dann irgendwann alle sterben: Wie wichtig ist dann Black Friday, Cyber Monday, Sigles Day? Ich denke, dass Prozesse immer schneller werden, die Prozessionen jedoch bleiben langsam. Ich meine nicht die Prozession im religiösen Sinne, ich meine die Kunst des klaren Denkens. Die Fähigkeit, Fragmente zu einem Bild zusammenzusetzen, zu hinterfragen, zu besprechen, sich eine Meinung zu bilden und danach zu handeln. Ein langsamer, mühsamer, konfliktreicher, unharmonischer Weg, um dann eine Erkenntnis zu gewinnen, Werte zu schaffen und danach zu leben. Doch was ist der Unterschied zum Fitnessstudio? Auch hier schwitzen die Leute und machen ihre Übungen mit teils schmerzverzerrten Gesichtern – soll mir niemand erzählen, dass sie sich wohler fühlen, als wenn Sie zuhause auf der Couch zu liegen, oder? Und doch sieht man wenige Leute, die sich auch mit ihrem Geist so beschäftigen, ihn „challengen“, neue Übungen machen, wiederholen, Erkenntnisse gewinnen und danach ein „stählernes Gehirn“, einen „klaren Geist“ und ein „gutes Herz“ haben.

Zum neuen Jahr

Vielleicht ist das Fitnessabo nach der Zeit der Kalorien-Schlacht eine gute Antwort. Aber vielleicht ist es noch wichtiger, den Geist in Schuss zu halten und in die Welt der Philosophie abzutauchen und sich Gedanken über Physik, Ethik, Logik und so weiter
zu machen. Vielleicht lohnt es sich, sich auf den Weg zu machen um „Ataraxie“, die Eigenschaft nicht mehr durchgeschüttelt werden zu können, zu erlernen (Stoiker), bei den Epikuräern die Kunst des Genusses (nicht des „Konsums“ im heutigen Sinn) zu erlernen. Vielleicht hat Platons Höhlengleichnis mehr mit uns zu tun, als wir glauben. Vielleicht helfen Platons Gespräche mit Sokrates, um den Geist zu erweitern. Was ist mit Marc Aurel und Seneca? Was ist mit Kant?

Philosophie ist nicht veraltet!

Philosophie ist weder veraltet noch langweilig. Sie hilft uns, die Welt zu begreifen, Gegebenheiten einzuordnen, das Glück zu finden (Hinweis: Es ist bereits in uns!), ruhiger zu werden, präziser zu formulieren und Sachen in einen grossen Zusammenhang zu stellen. Philosophie macht uns menschlicher und empathischer – jeder denkende Mensch ist ein Geschenk für seine Umwelt. Es bleibt ein Herzenswunsch. Zur Philosophie kommt man in drei Schritten: 1. Die Einstellung dazu ändern, 2. Single-Tasking-Modus wieder erlernen (nur eine Sache machen, dafür länger dranbleiben wie z.B. mit Büchern, Vorträgen usw.) und 3. Ein Buch kaufen und den Einstieg finden. Nur um etwas vorzugreifen: Ist es nicht erstaunlich, dass der Buddhismus und die Stoiker zum Thema Glück fast die gleichen Rezepte empfehlen – dabei gab es keinen Austausch der Kulturen und die Ideen sind schon über 2’000 Jahre alt! Da machten sich 20’000km voneinander entfernt die gescheitesten Leute ihrer Zeit Gedanken und kamen auf die gleichen Erkenntnisse. Sollte man dem Beachtung schenken oder ist das alle Humbug? Urteilt selber!

Ein kleines Konzept für auf den Weg

Aus einem Vortrag von Dieter Lange möchte ich Euch ein Konzept vorstellen, welches mich bis heute begleitet. Es geht um die sechs Stufen des Menschen, die er erreichen kann.

  1. Bedürfnis nach Sicherheit: Jeder Mensch sehnt sich nach Sicherheit. Ein Dach über dem Kopf, eine Heizung, etwas zu Essen, Nächstenliebe. Zum Glück ist das in unserer Welt einfach so „gegeben“.
  2. Bedürfnis nach Unsicherheit: Die Welt würde langweilig, wenn wir uns nur in den guten Tagen bewegen würden. Schon Johann Wolfgang von Goethe meinte: „Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen!“. So sehnen wir uns also nach „kontrollierter“ Unsicherheiten in Skifahren, im Europapark, im Aquapark, beim Trampolinspringen, Fliegen, Fallschirmspringen, Gokart-Fahren. Alles das würden wir nicht tun, wenn unser Bedürfnis nach Sicherheit grösser wäre.
  3. Bedürfnis nach Signifikanz: Wir wollen anders, besser sein als die andren. Darum kaufen wir uns mit Geld, was wir nicht haben, Sachen, die wir nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen. Und hier entfaltet der Kommerz-Gedanke seine volle Wirkung: Wir sehen uns nach mehr, um dem Schein des Glücks näher zu kommen. Noch eine Handtasche, ein schnelles Auto. Es geht darum, wichtig zu sein! Wobei etymologisch das Wort „wichtig“ vom Wort „Wicht“ abstammt…

Bei diesen ersten drei Stufen lautet das Mantra „Mehr ist besser“ (cartesianisches Gesetz). Der Treiber dieses Ego-Trips ist Angst. Angst, keine Sicherheit zu haben. Angst, ein langweiliges Leben zu haben. Angst, nichts zu zählen. Um die nächsten Stufen zu erreichen, braucht es eine Transformation, wobei man die Taktik ändern muss. Denn was uns geholfen hat, die ersten drei Stufen zu erklimmen, hilft uns nicht weiter. Ähnlich einem guten Wanderer, der die Meeresküste erreicht: um weiterzukommen braucht es nicht bessere Schuhe, sondern ein Schiff! Goethe meint dazu: Solange eine Reise nach aussen nicht auch eine Reise nach innen wird, ist der Durst nie gestillt!

  1. Inneres Wachstum: Sobald Du begriffen hast, dass es in Dir weiter gehen muss, um eine weitere Stufe zu erreichen, arbeitest Du an Dir selber. Die Philosophie ist der Schlüssel dazu! Und wenn Du viele Erkenntnisse gemacht hast und Dir bewusst wirst, um was es geht, dann erreichst Du die nächste Stufe.
  2. Tribut zollen: Hier kommt die Erkenntnis, das Geben seliger ist nehmen. Was nützt es mir, wenn ich die Welt gewinne, doch meine Seele schaden nimmt? Hier erkenne ich, dass das Glück im Geben, im Teilen liegt.
  3. Mensch sein: Das ist die letzte Stufe, die ich erreichen kann. Wenn ich Mensch bin, weis ich warum ich in welcher Funktion arbeite. Die Antwort nach der Frage warum Du in welchem Beruf arbeitest, müsste von hier kommen! Auf dieser Stufe erkennt man, dass der Weg das Ziel ist. Der Weg ist wichtig – nicht das Ziel! Und wenn wir in unserer Aufgabe aufgehen, in einen Flow kommen, dann haben wir richtig gewählt. Die Freude liegt im Tun – denn niemand fährt Ski, um wieder am Lift anstehen zu müssen.

Bei den letzten Drei Stufen ist nicht Angst der Treiber, sondern Liebe. Es ist kein Ego-Trip mehr sondern eine Selbstverwirklichung Die Dominanz des Egos muss zuerst zurücktreten, damit Du überhaupt sein kannst! Es geht nicht um Haben oder Tun – es geht um Sein! Es geht (wieder) um Mensch-Sein!

„Gnothi Seautón“ – „Erkenne dich selbst“

Steht auf dem Tempel des Apollon in Delphi. Und dazu ein Imperativ: „und werde, der Du bist!“. Es geht also darum, und hier hilft die Philosophie, sich selbst zu erkennen und dann zu dem zu werden, was man ist. Man kann einen Feigenbaum nicht dazu zwingen, Äpfel zu tragen. Man muss genau wissen, nach was man strebt. Man muss jeden Tag eine bessere Version von sich selber werden. Man muss sich selber lieben und schätzen, mit all seinen Fehlern, und darauf seine Persönlichkeit aufbauen. Es geht nicht um Dich als Person, den Persona heisst übersetzt „Maske“. Es geht um Dein wirkliches „Ich“. Sich selbst erkennen und dann zu sich selbst werden – eine ungeheuerliche Aufgabe in einer Zeit der nur guten Selbstdarstellung in den Sozialen Medien!

Ziele vs. Weg

Ich habe nichts gegen Ziele, denn sie setzen eine Handlung in Gang. Aber die Freude entsteht auf dem Weg, und nicht im Erreichen des Ziels. Wenn ich eine Woche segeln gehe, dann ist mein Ziel meist der Ausgangshafen. Wie würde meine Crew reagieren, wenn ich ihr mitteilen würde, dass wir schon – bevor wir aufs Schiff steigen – unser Ziel erreicht haben? Würden wir im Hafen bleiben – oder liegt der Sinn und die Freude auf dem Weg, begleitet von Delphinen, Stürmen, Schlafmangel, Seekrankheit, Sonnenbränden, blauen Flecken usw.? Warum jagen wir immer den Zielen hinterher, als uns auf den Weg zu konzentrieren? Leben ist dort, wo Du noch nie warst. Alles andere ist Wiederholung! Nur Tote haben ein stabiles und unveränderbares Umfeld – was lebt, hat mit Überraschungen zu tun! Mit Fehlern mit Tränen – mit Erkenntnissen, wobei wir stärker werden. Wenn ich die Ziele in meinem Leben als Kapitel ansehe: Wie heisst der Titel meines Buches? Worum sollte es in meinem Leben eigentlich gehen?

Die Odyssee

Ein wunderbares Buch von Homer! Odysseus gewinnt den Trojanischen Krieg und macht sich auf den Weg nach Ithaka. Wäre er auf dem direkten Weg dorthin gesegelt, dann hätte es sicher kein Buch darüber gegeben. Konstantin Kavafis bringt es in seinem wunderbaren Gedicht „Ithaka“ auf den Punkt:

Wenn du zu Fahrt aufbrichst nach Ithaka.
So bete, dass ein weiter Weg es werde.
Voller Umschwünge, voller Einsichten.
Die Laistrygonen oder die Kyklopen,
Den zornigen Poseidon fürchte nicht,
Dergleichen triffst du nie auf deinem Weg,
solang dein Denken hoch bleibt und erlesene
Erregung dir an Geist und Körper rührt.
Den Laistrygonen oder den Kyklopen,
Dem wütigen Poseidon wirst du nicht begegnen,
Wenn deine Seele nicht vor dich stellt.

So bete, dass ein weiter Weg es werde.
Mögen der Sommermorgen viele sein,
Wo du – oh wie mit Dank, oh wie mit Freude!
Einfährst in Häfen, die du siehst zum ersten Mal.
Mögest du halten an den Handelsplätzen
Phönikiens und die schöne Ware kaufen:
Perlmutter und Korallen, Ebenholz und Amber
Und jeder Art erregende Duftflüssigkeit.
Mögest du gehen in viele Städte nach Ägyptenland,
Damit du lernst – und lernst von Eingeweihten.

Behalte stets Ithaka in deinem Geist.
Die Ankunft dort ist deine Vorbestimmung.
Doch haste mit der Reise nimmermehr.
Besser, sie daure vieler Jahre Lauf,
Und auf der Insel ankerst du als Greis,
An allem reich, was auf dem Wege du erwarbst,
Niemals erwartend, dass dir Reichtum schenkte Ithaka.
Ithaka schenkt dir die schöne Reise.
Zu ihm allein bist du hinausgefahren.
Verlange andre Gaben nicht von ihm.

Findest du’s arm, Ithaka trog dich nicht,
So weise, wie du wurdest, so erfahren,
Erkanntest du nun wohl, was Inseln Ithaka bedeuten.

Erfolg: eine Definition

Der Sinn und Zweck jedes Erfolges ist daran selbst zu wachsen und den Menschen etwas zu geben (Stufen 5 & 6). Es geht darum, an seinen Aufgaben zu Wachsen und einen Beitrag in eine Welt zu geben, in der wir leben. Ich wünsche Euch in diesem Sinne ein erfolgreiches 2019 und viele spannende Momente auf Eurem Wege!

Quäle Deinen Körper – sonst quält er Dich!

Vielleicht ist der Titel etwas krass gewählt – und dennoch soll er aufzeigen, um was es wirklich geht.

Wenn wir unser Leben in drei Teile splitten, so können wir drei Teile nehmen: Zeit – Geld – Gesundheit.

In der Kindheit haben wir viel Zeit und Gesundheit – aber wenig Geld. Wir verbringen unsere Zeit mit Essen, Schlafen und dem Entdecken der Welt.

Später dann kommen wir ins Arbeitsleben und gründen vielleicht eine Familie. Der Reichtum steigt: wir haben Geld und Gesundheit, aber keine Zeit.

Im letzten Lebensabschnitt – wenn wir ihn denn erreichen – haben wir viel Zeit und Geld, aber keine Gesundheit mehr. Viel schlimmer noch: wir geben unser überschüssiges Geld aus, um die verlorene Gesundheit mühsam und qualvoll wieder einigermassen herzustellen.

Obwohl wir also alle drei Aspekte im Leben jederzeit im Blick haben müssten, vernachlässigen wir den wichtigsten – die Gesundheit – am meisten.

Was ist die Lösung? Nach dem Motto „Pan metron ariston“ gibt es für alles das richtige Mass. Es scheint unklug, im Arbeitsleben nicht zu seinem Körper zu schauen und auf Raubbau zu gehen. Darum sollte man den Körper – und den Geist – regelmässig trainieren und in „quälen“. Den Körper mit anstrengendem Training und den Geist mit der Kunst des klaren Denkens: wo will ich hin, was muss ich tun?

Darum ist es wichtig, zwischendurch inne zu halten, eine klare Standortbestimmung zu machen, den richtigen Weg einzuschlagen und dranzubleiben. So haben wir im Erwerbsleben mehr Zeit und Gesundheit, und im Alter mehr Gesundheit – und Lebenszeit!

Über die Flexibilität der Gefühle

Wir leben in einer Welt, in der nur die guten Gefühle etwas zählen. So sagt man immer: Schau es von der schönen Seite an, es hat sicher eine gute Facette. Wir wissen, dass eine Depression eine gute Sache ist und hangeln uns von einen positiven Gefühl zum nächsten. Bei den schlechten Gefühlen blockieren wir, denn warum sind sie da, wenn man sie doch nicht haben will? Woher kommen sie und was bitte soll ich damit tun?

Viele Menschen unterdrücken, negieren oder verdrängen ungute und negative Gefühle. Vielleicht weil sie Schmerz erzeugen, vielleicht aber auch weil es Kraft brauchen würde, die Probleme zu lösen. Und so schieben wir sie vielleicht vor uns her, bis sie in einer Form explodieren: sei es als psychische oder als körperliche Erkrankung psychosomatischer Art.

Keine schlechten Gefühle haben wollen, überall akzeptiert sein und alles richtig machen wollen sind die Ziele der Toten. Lebende Menschen können sich diese Ziele nicht setzen, da sie unrealistisch und schädlich sind.

Wenn wir also das nächste Mal in unserem Leben ein schwieriges Gefühl in uns spüren, so müssen wir es annehmen. Wir sagen nicht „ich bin traurig“ sondern „ich fühle Traurigkeit“. So separieren wir uns vom Gefühl und lernen es anzunehmen. Dann gilt es, in den Schmerz hineinzuarbeiten und ihn zu überwinden – ihn zu verdrängen macht ihn nur grösser!

Unterschiedliche Gefühle sind der Preis des Lebenswegs, den wir gehen. Gefühle sind eben unterschiedlich und die schlechten Gefühle sind vielleicht die, die uns helfen, wieder auf einen guten Weg zu kommen. Nehmen wir alle Gefühle als Chance, zu einem reifen Menschen zu werden!

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

In einer Diskussion zählen die Argumente und die harten Fakten, so denkt man. Man kann nur gewinnen, indem man den anderen überzeugt und gleich noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg gibt. Der andere soll dann gefälligst dankbar sein und erkennen, dass er auf dem falschen Weg ist.

Was vielleicht funktionieren würde
Altkluge Menschen haben in dieser Welt einen schweren Stand. Sie haben zwar vielleicht recht, erhalten aber selten Anerkennung oder gar ein Dankeschön. An was liegt es? Bei der Kommunikation zählen nicht nur die harten Fakten. Was viel mehr zählt, ist die Art und Weise, wie man kommuniziert. Man ist so in seiner Insel und zeigt auf den anderen in seiner Insel, und stellt fest, dass er nicht so denkt wie ich. Die Kunst der Kommunikation besteht aus der Kunst, Brücken zu bauen. Man muss den Menschen, seine Motivation und seine Werte verstehen, um sich dann erfolgreich austauschen zu können!

Die Würde
Damit eine Kummunikation gelingen kann, müssen wir die Würde unseres Gegenübers immer anerkennen und respektieren. Es geht nicht darum, mit allem einverstanden zu sein, was er macht. Es geht darum, anzuerkennen, dass er als Wesen Respekt verdient hat, und keine „Vorleistungen“ erbringen muss. Es geht darum, dass ich als Mensch anerkenne, dass meine Daseinsberechtigung mindestens so hoch ist, wie die meines Gegenübers. Die Würde ist unantastbar!

Rezept
Wenn wir uns das genau überlegen, dann kommen wir zum Schluss, dass kein Mensch Unsinn erzählt. Vielleicht mag es in unserer Welt keinen Sinn machen – aber in seiner Welt, da macht es Sinn. Wer gibt uns das Recht, zu denken, dass wir mehr recht dazu haben, recht zu haben? Niemand. Vielleicht hat mein Gegenüber einen Aspekt nicht gesehen – oder ich. Vielleicht ist mein Gegenüber anders programmiert – oder ich. Alles was für den anderen gilt, gilt auch für mich. Und wenn ich mir dessen bewusst bin, so kann ich mit meinem Gegenüber Gedanken entwickeln, Geschichten vervollständigen und zusammen die Welt erobern. Die Frage nach dem Rechthaben ist viel tiefer zu werten als die Tatsache, dass wir am meisten lernen, wenn meinem Partner seine Insel möglichst wenig Schnittmenge mit meiner eigenen hat.

Ein Gleichnis
Wenn sich eine Hirnzelle, eine Hautzelle und eine Herzzelle streiten, welche denn nun die beste sei und welche die beste Bauart habe, dann gibt es keine logische Antwort. Man kann aber beobachten, dass sie am richtigen Ort eingesetzt Wunder bewirken können – vor allem mit der Tatsache, das sie erfolgreich miteinander kommunizieren.

So wird auch unsere Kommunikation besser gelingen, wenn wir davon ausgehen, dass wir zwar physiologisch mit den Mitmenschen viele Gemeinsamkeiten haben, aber psychologisch und intellektuell ganz anders funktionieren können. Und das Anderssein ist die grosse Chance, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen oder gut zu lösen. Dabei bleibt die Würde des Menschen immer unantastbar!

Ich wünsche eine gute Weihnachtszeit und viele erbauliche Gespräche und Gedanken!