Dankbarkeit

Vielleicht ein weiterer Schlüssel zum Glück?

Auf dem Weg zum Glück ist mir aufgefallen, dass Dankbarkeit ein wichtiges Element darstellt. Der erste Gedanken am Morgen wenn Du aufwachst, sollte Dankbarkeit sein. Warum? Ca. 150‘000 Menschen auf der Welt werden den Anbruch des Tages nicht erleben – und somit gehörst Du zu den Glücklichen, die es überhaupt in den Tag schaffen. Zur Erinnerung: Nur lebende Menschen können die Welt verändern und anpacken, tote leider nicht. Und währenddem du in den Tag kommst, fragst Du Dich, für was Du sonst noch so dankbar sein könntest. Ein Dach über dem Kopf? Glück gehabt. Fliessendes, sauberes Wasser? Du gehörst zu einer Minderheit. Dir ist nicht kalt? Sei froh darüber. Bei all diesen Aspekten hilft Dir die Dankbarkeit, den ganzen Rest der Dich beschäftigt, einzuordnen und kann Dir helfen, dem Glück ein Stück näher zu kommen.

Es ist alles relativ – nichts ist absolut…

Der Mensch orientiert sich immer relativ, das heisst, er misst sich selber immer im Vergleich zu anderen, am meisten mit diesen Menschen, die in seiner Nähe sind. So ist der grösste Feind des Guten das Bessere, und das eigene Auto ist nichts mehr wert, wenn der Nachbar mit einem grösseren und luxuriöseren Schlitten in der Garageneinfahrt auftaucht. Der relative Vergleich treibt den Menschen ins Hamsterrad, denn er will einfach mehr haben, als seine Konkurrenten. Das Ergebnis? Burn-Out, Unzufriedenheit und viel seelischer und körperlicher Schmerz. Die Dankbarkeit kann uns helfen, einen Anker zu setzen und alles zu relativieren. Wie Paracelsus einmal sagte: Gesunde haben viele Wünsche, Kranke nur einen. Dankbare haben einen Schutzschild gegen Manipulation, denn sie können nicht einfach mit „mehr“ geködert werden.

Dankbarkeit als Akzelerator

Wenn wir dankbar sind über das, was wir haben, können wir auch dankbar sein, für das was wir sind. Der Vergleich mit anderen führt uns auf eine falsche Fährte. Es gibt schon genug andere – wir müssen uns selbst sein. Oder besser gesagt: Wir müssen uns selbst werden! Anstatt uns mit den anderen zu messen und grimmig versuchen, selber eine billige Kopie von ihnen zu werden, sollten wir versuchen, eine bessere Version von uns selber zu werden. Die Dankbarkeit kann uns in eine höhere Gestimmtheit bringen und so helfen, alles andere nicht mehr so eng zu sehen und für eine Überwindung zu sorgen. Somit ist der uralte Wert der Dankbarkeit ein „Boost“ um in eine gute Phase zu kommen, ruhig zu werden um dann richtig Gas geben zu können.

Die Antwort der Dankbarkeit – oder wie man in den Wald ruft…

Wenn ich als Mensch dankbar bin für das, was ich habe was ich bin, dann habe ich eine ganz andere Einstellung zum Leben. Gebe ich meine Dankbarkeit den Menschen weiter, so kann ich goldene Brücken bauen und die Menschen für mich gewinnen. Menschen rangieren äusserst positiv auf Dankbarkeit und spornt sie zu einer guten Zusammenarbeit an. Der Mensch ist ein Herdentier und so ist die Antwort der Welt auf meine Dankbarkeit – auch Dankbarkeit, und kann so wahrlich Berge versetzen. Natürlich wird nicht jede Dankbarkeit von den Menschen mit ebenso grosser Dankbarkeit beantwortet – aber zu ca. 80%, und das ist doch schon sehr gut, oder?

Dankbarkeit führt zu Gelassenheit

Wenn ich im Status der Dankbarkeit bin, dann kann mir eigentlich nichts passieren. Man ändert den Blickwinkel und schon wird alles besser. Sie werden grundlos zusammengestaucht? Seien sie dankbar für den guten Lehrer für Gelassenheit. Sie werden bestohlen? Wenn man ihnen mental nichts stehlen kann, da sie dankbar sind für das was Sie haben, so werden Sie auch mit dem klarkommen. Die Gelassenheit führt Sie in eine höhere Gestimmtheit, bei der Sie das Gefühl der Unbesiegbarkeit entwickeln. Warum? Wenn Sie etwas angehen, so reüssieren Sie, oder Sie lernen etwas dabei, und das ist doch eine gute Sache!

Dankbarkeit als aktive Handlung der Achtsamkeit

Viele Menschen erleben ihr Leben wie einen Film, in dem Sie selber nur Statist sind. Das führt dazu, dass man eher zu eine Opferhaltung neigt. Wenn man achtsam und dankbar ist, dann wird man zum Haupt-Darsteller im Leben und kann aktiv daran teilnehmen. Nicht das man alles kontrollieren könnte – nein, denn man ist nur Herr über seine eigenen Gedanken, Gefühle, seine Aussagen und Handlungen. Aber man kann Dankbarkeit als Brückenbau einsetzen, wenn alles andere versagt. Versuchen Sie es!

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