Beurteile einen Tag nicht danach, welche Ernte du am Abend eingefahren hast. Sondern danach, welche Samen du gesät hast.

Viele Menschen lieben das Arbeiten mit Zielen. Sie sind einfach zu setzen und zu überprüfen. Man schafft eine Scheingenauigkeit. Wo aber bleibt die Nachhaltigkeit? Wo bleibt die Passion und der Einsatz?

Wenn man den Tag nicht nach der Ernte richten würde, sondern nach dem Säen, dann ist man sicher, dass man an den richtigen Dingen arbeitet. Man kann nichts ernten, wenn man nichts gesät hat – ausser Unkraut. Das Arbeiten am „Säen“ ist eine hohe Kunst, denn man muss sich von der isolierten Sicht des Erntens lösen; was für viele sehr schwierig ist.

Versuchen wir doch, dem heutigen Tag etwas mehr Sinn zu geben, indem wir uns noch etwas mehr auf das Säen konzentrieren. Wenn Du eine gute Oliven-Ernte haben willst, dann schau genau hin, wie jemand seine Bäume pflegt, mit wieviel Liebe und Hingabe er sie kultiviert. Das Wetter kann eine Ernte zerstören. Ein schlecht gehaltener Baum wird jedoch auch bei guten Einflüssen nur mässigen Ertrag bringen – wenn überhaupt! Das Messen der Kilos nach der Ernte beim Händler kennt all diese Einflüsse nicht…

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